Caritas in Ulm für Bundesförderung ausgewählt

Damit Müttern mit Migrationshintergrund der Einstieg in den Arbeitsmarkt gelingt, fördert der Bund den Caritasverband in Ulm. Die Kontaktstelle ist somit einer von bundesweit 86 Standorten, der im Rahmen des Programms „Stark im Beruf – Mütter mit Migrationshintergrund steigen ein“ Geld erhalten wird. Die „Stark im Beruf“-Kontaktstellen können bis 2022 jeweils jährlich maximal 75.000 € an Zuschüssen abrufen. „Das Engagement des Caritasverbandes ist auch in diesem Bereich vorbildlich“, freut sich die Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer. „Mit dem Bundesprogramm werden explizit Frauen gefördert, die es besonders schwer haben – dabei ist ein Arbeitsplatz wichtig für Integration und Teilhabe.“

Ziel des Bundesprogramms ist es, Müttern mit Migrationshintergrund den Erwerbseinstieg zu erleichtern und sie bei Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Insgesamt sind in Deutschland 1,2 Mio. Mütter mit Migrationshintergrund nicht erwerbstätig. Ein Drittel von ihnen äußert einen dringenden Erwerbswunsch.