Ausbau der 5G-Infrastruktur zur Lebensrettung und zur Verbesserung der Logistik

Nachdem die 5G-Funkfrequenzen versteigert wurden, beginnt vor allem in den Großstädten in Deutschland der Netzausbau. Während in Berlin noch über die Beteiligung des chinesischen Huawei-Konzerns diskutiert wird, nimmt die Konzeptentwick-lung um den Ausbau und die konkreten Anwendungsmöglich-keiten in der Region Ulm/Neu-Ulm schon richtig an Fahrt auf. Damit die richtigen Rahmenbedingungen für die Anwendung von 5G geschaffen werden, erhalten nun zwei Projekte aus der Region eine Förderung im Rahmen des 5G-Innovationspro-gramms des Bundesverkehrsministeriums.
„Ich freue mich sehr, dass unsere Innovationsregion Ulm/Neu-Ulm ihrem Namen alle Ehre macht. Den 5G-Innovationspreis des Bundes haben sich der Alb-Donau-Kreis und der Landkreis Neu-Ulm sowie die Städte Ulm und Neu-Ulm wirklich verdient. Die Projektideen sind digitale Anwendungen am und für den Menschen. Höher kann die Motivation der Initiatoren nicht sein“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Neu-Ulmer CSU-Abgeordnete Dr. Georg Nüßlein. Ronja Kemmer, Abgeordnete für den Alb-Donau-Kreis und Ulm, ergänzt: „Die 5G-Technologie ist sehr flexibel und gleichzeitig unglaublich leistungsstark. Der Infrastrukturausbau schafft die Grundlage für eine zukunftsfähige Wirtschaft und eine noch bessere Lebensqualität bei uns.“ Im Rahmen der Bundesförderung erhält zum einen das Verbundprojekt des Alb-Donau-Kreises, der Stadt Ulm und des Landkreises Neu-Ulm für ein Konzept zu smarten, digitalisierten Einsatzwagen und Einsatzkleidung 100.000 Euro an Fördermitteln. „Gerade für unsere Lebensretter wird die 5G-Technologie wichtig werden. Während das mobile Streamen für uns Verbraucher praktisch ist, kann der schnelle und flexible Mobilfunk im Einsatz Leben retten“, so die Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer. Gleichzeitig hatte auch der Schwabenbund als Zusammenschluss von regionalen Kreisen, Städten und Wirtschaftskammern einen Antrag zur Förderung des Projektes „Grenzenlos5G@ BYBW“ gestellt. Durch die Unterstützung des Bundes soll hier nun ein Konzept zur Anwendung von 5G im Bereich der Logistik und der Nutzung der Verkehrsinfrastruktur entwickelt werden. „Dieses Anwendungsbeispiel aus dem Bereich Internet der Dinge zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, 5G jetzt nicht nur in den Städten und Ballungszentren, sondern flächendeckend, also auch in den ländlichen Gebieten einzuführen“, so die beiden Abgeordneten abschließend.