Ronja Kemmer zur Obfrau der CDU-/CSU-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz“ gewählt

Die CDU-/CSU-Bundestagsfraktion hat die Ulmer Bundestagsabgeordnete Ronja Kemmer zu ihrer Obfrau in der neuen Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz – Gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche Potenziale“ gewählt. Die Kommission wurde im Juni vom Bundestag eingesetzt und wird ihre Arbeit am 27. September 2018 aufnehmen.

Der Enquete-Kommission gehören 19 Mitglieder des Bundestages aus allen Fraktionen sowie 19 Sachverständige aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft an. Sie hat den Auftrag, Handlungsempfehlungen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu formulieren. Nach der parlamentarischen Sommerpause 2020 soll die Kommission ihren Abschlussbericht mit den Handlungsempfehlungen vorlegen.

Ronja Kemmer erklärt dazu: „Ich freue mich sehr über die Wahl zur Obfrau in der neuen Enquete-Kommission. Das ist für mich ein starker Vertrauensbeweis meiner Fraktion. Als Mitglied des Bundestagsausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie des Ausschusses Digitale Agenda habe ich zum Thema KI gleich einen doppelten Zugang. Künstliche Intelligenz ist die Schlüsseltechnologie der Zukunft, die alle gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereiche durchdringen und uns vor große Veränderungen stellen wird. Dieses Thema hat in den letzten Jahren eine völlig neue Dynamik erfahren und entwickelt sich auch international in einem rasanten Tempo. Deshalb halte ich es für richtig, dass die Beschäftigung mit Künstlicher Intelligenz ganz weit oben auf der politischen Agenda in Deutschland steht.“

In der KI-Technologie als Treiber der Digitalisierung liegen riesige Chancen für die Lösung großer Probleme wie die Beendigung von Hunger und Armut, die Heilung von Krankheiten, die Ermöglichung neuer Formen von Mobilität und Sicherheitstechniken. Kein anderer Bereich bietet in den kommenden Jahren ein so großes wirtschaftliches Wachstumspotenzial wie die KI.

Ronja Kemmer führt fort: „Künstliche Intelligenz wird vieles verändern. Deswegen stellen sich aber auch zahlreiche grundsätzliche Fragen. Aus diesem Grund sitzen in der Enquete-Kommission sowohl Abgeordnete aus den verschiedensten Fachbereichen, als auch weitere Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Mit der Einladung von Wissenschaftlern, von Theologen, Unternehmern, Vertretern von Verbänden und Sozialpartnern haben wir bei der Zusammensetzung der Kommission besonders darauf geachtet, dass alle Teile der Gesellschaft vertreten sind. Jeder wird zukünftig mit KI in Berührung kommen, deswegen liegt es mir persönlich besonders am Herzen, dass wir auch alle Menschen bei der Debatte mitnehmen.“